Kita-Kids backen Pizza im Lehmbackofen…

Vergangenen Dienstag den 31.07.2018 war unser Mühlengarten einmal mehr Tummelplatz für Kinder der Kita „Sonnenschein“ aus Eberswalde.
Die „Schwärzebäcker“ waren wie schon im vorigen Jahr mit ihnen zum Pizza backen verabredet. Um 11.00 Uhr sollte es losgehen. Überpünktlich (bereits um 10.30 Uhr) marschierte die „Truppe“ in den Garten ein.
Jetzt wurden wir ein wenig nervös. Der Ofen war bei 400 °C. Oh weh, wenn die jetzt sofort die Pizza rein schieben wollten, das wäre viel zu heiß! Wir einigten uns darauf die Sache ruhig angehen zu lassen. Die Kinder sollten sich erst einmal mit dem Garten und der Mühle vertraut machen. Jeder suchte sich seinen Platz auf den Bänken, den Liegestühlen oder unterm Sonnenschirm.
Da Martin, unser Bundesfreiwilliger gerade anwesend war, bot es sich an die jungen Gäste durch die Mühle zu führen und ihnen Interessantes und Wissenswertes über die Mühle zu vermitteln. Die meisten der Kinder nahmen dieses Angebot gern an.
Nach einer knappen Stunde war die Exkursion zu Ende und der Garten belebte sich wieder. Nun ging es ans Vorbereiten der Pizza. Habt ihr euch alle die Hände gewaschen? War die erste Frage. Wer noch nicht, konnte das an unserer „Waschstation“, einem Kanister mit Wasser und daneben Seife, nachholen. Jetzt wurde der Pizzateig und die Zutaten ausgepackt. Flinke kleine Hände formten und zogen den Teig, so dass bald die Zutaten wie Pizza Soße, Salami, Champignons, Käse, Tomate, Paprika u.v.m. zum Einsatz kamen.
In der Zwischenzeit hatte sich unser Ofen auf eine gute „Pizza-Temperatur“ eingepegelt. Das Thermometer zeigte ca. 260 °C. Die beiden ersten Pizzen wanderten hinein. Nach ca. 12 Minuten waren sie fertig und konnten raus geholt werden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die knusprige Pizza wurde geteilt und die Kinder vergaßen augenblicklich das Spielen und herumtollen. Es wurde ordentlich zugelangt und die Stücke verschwanden wie im Zeitraffer. Jeder hatte mindestens eines ergattert. Zeit für den zweiten Backgang. Auch die nächsten „Goldstücke“ fanden reißenden Absatz. Es blieb nichts übrig.
Alle waren gesättigt und ruhten sich ein Wenig aus. Die frische Luft und das rauschen des Baches machte Einige sogar ein bisschen schläfrig. Dafür waren die Liegestühle perfekt. Darin konnte man sich richtig schön „aalen“ oder besser „chillen“, wie das heute ja heißt.
Zum Schluss wurde noch das Spendenschwein der Mühle von den Kindern mit einigen Münzen gefüttert. Nun machte man sich fertig zum Aufbruch. Es hat wohl allen sehr gefallen. Einer Wiederholung steht also nichts im Wege.

Frank Wollgast Eberswalde den 4.8.2018